Als wichtige rotierende Stützkomponente in mechanischen Geräten ist der Betriebszustand von Zylinderrollenlager wirkt sich direkt auf die Arbeitsleistung und Sicherheit der gesamten Maschine aus. Im Langzeitbetrieb kommt es zwangsläufig zu unterschiedlichem Verschleiß oder Ausfall von Lagern. Im tatsächlichen Einsatz äußern sich Lagerausfälle normalerweise in einem instabilen Betrieb, erhöhtem Lärm, abnormalem Temperaturanstieg und erhöhter Vibration. Durch die Überwachung und Analyse dieser externen Signale ist es möglich, vorab festzustellen, ob ein Problem mit dem Lager vorliegt. Unter diesen ist die Vibration die intuitivste und am häufigsten verwendete Diagnosemethode. Unter normalen Umständen sollte das Lager während des Betriebs stabil bleiben. Wenn periodische oder unregelmäßige Vibrationssignale auftreten, ist dies oft ein Hinweis darauf, dass die innere Struktur beschädigt sein könnte, beispielsweise durch Abblättern der Laufbahn, Verformung der Rollen oder lockerer Käfig. Durch die Datenerfassung durch spezielle Vibrationssensoren und die Kombination von Frequenzanalysetechnologie können Art und Ort des Fehlers genauer identifiziert werden.
Neben der Vibration ist auch der beim Betrieb entstehende Schall eine der Beurteilungsgrundlagen. Normale Lager machen bei guter Schmierung kaum deutliche Geräusche. Wenn jedoch scharfe, intermittierende oder reibungsähnliche Geräusche auftreten, deutet dies normalerweise auf schlechte Schmierung, Kratzer auf der Rollenoberfläche oder Fremdkörper in der Laufbahn hin. Geräuschveränderungen sind oft ein Zeichen für eine Verschlimmerung der Probleme und sollten ausreichend beachtet werden.
Auch die Temperaturänderung ist ein wichtiger Referenzindikator. Während des normalen Betriebs erzeugt das Lager aufgrund der Reibungswärme einen Temperaturanstieg, der Temperaturanstieg sollte jedoch innerhalb eines angemessenen Bereichs stabil bleiben. Wenn festgestellt wird, dass die Lagertemperatur weiter ansteigt oder plötzlich hoch wird, kann dies an einer lokalen Überhitzung aufgrund unzureichender Schmierung, erhöhtem inneren Verschleiß oder zu starkem Anziehen liegen. Durch die Überwachung der Lagerposition durch Infrarot-Temperaturmessgeräte oder Temperatursensoren können Temperaturanomalien rechtzeitig erkannt und Interventionsmaßnahmen ergriffen werden.
Bei der Abschaltung und Wartung der Anlage können durch visuelle Beobachtung und manuelle Inspektion auch direkte Hinweise auf einen Lagerausfall gefunden werden. Beispielsweise können die Rollen und Laufbahnen nach der Demontage auf Lochfraß, Kratzer, Risse oder Oberflächenverfärbungen überprüft werden. Verformungen von Wälzkörpern und Risse oder Brüche von Käfigen sind ebenfalls typische mechanische Schadensmerkmale. Durch eine taktile Prüfung kann festgestellt werden, ob das Abrollen reibungslos erfolgt. Wenn es zu Verklebungen, Adstringenz oder Lockerheit kommt, kann es sein, dass die tragende Struktur irreversible Veränderungen erfahren hat.
Als eine der Beurteilungsgrundlagen können auch Änderungen im Schmierzustand herangezogen werden. Durch Beobachtung der Farbe, des Geruchs und des Gehalts an Metallverunreinigungen von Fett oder Schmierstoff kann festgestellt werden, ob Überhitzung, Verschmutzung oder Verschleißpartikel vorliegen. Die normale Schmierung sollte gleichmäßig sein, ohne offensichtliche Verfärbungen oder Ablagerungen. Verfärbt sich das Schmiermedium schwarz, riecht es oder wird Metallpulver gefunden, deutet das meist darauf hin, dass im Inneren starke Reibung und Verschleiß aufgetreten sind.
Die Lebensdauer des Lagers hängt oft eng von den Einbau- und Einsatzbedingungen ab. Übermäßige Belastung, Installationsabweichung, lockerer oder fester Sitz zwischen Welle und Bohrung, schlechte Abdichtung, falsche Schmierung usw. können zu vorzeitigen Ausfällen führen. Daher muss bei der Beurteilung, ob das Lager abgenutzt oder beschädigt ist, nicht nur auf seine Betriebsleistung geachtet werden, sondern auch eine umfassende Analyse in Kombination mit der Betriebshistorie des Geräts, den Wartungsaufzeichnungen und der Einsatzumgebung durchgeführt werden.
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