Als wichtiger Bestandteil des Kfz-Getriebesystems ist die Lebensdauer des Kupplungsausrücklager steht in direktem Zusammenhang mit der Arbeitsstabilität und dem Fahrkomfort des Fahrzeugkupplungssystems. Die Wahl der Werkstoffe ist Grundlage für die Bestimmung der Lebensdauer des Ausrücklagers. Hochwertige Materialien können eine höhere Verschleißfestigkeit und Ermüdungsbeständigkeit bieten und die Möglichkeit von Rissen, Verschleiß oder Fragmentierung im Hochfrequenzbetrieb verringern. Nach entsprechender Wärmebehandlung können die Härte und Zähigkeit der üblicherweise in Lagern verwendeten Metallwerkstoffe den Anforderungen großer Belastungen und Hochgeschwindigkeitsbetrieb gerecht werden. Darüber hinaus hat auch die Art und Weise, ob die Lageroberfläche behandelt wurde, beispielsweise durch Plattieren oder Aufkohlen, einen direkten Einfluss auf deren Verschleißfestigkeit.
Bearbeitungsgenauigkeit und Montagequalität haben Einfluss auf die Lebensdauer. Wenn die Bearbeitungstoleranz der Lagerteile nicht der Norm entspricht oder die Koaxialitätskontrolle während des Montageprozesses nicht ordnungsgemäß ist, kann es leicht zu einer ungleichmäßigen Lagerkraft kommen. Der Betrieb in diesem Zustand führt zu lokaler Überlastung, erhöht die Reibung zwischen Wälzkörper und Laufbahn, beschleunigt die Ermüdung der Lageroberfläche und verkürzt die Lebensdauer. Und auch Verunreinigungen und Staub, die während des Montagevorgangs nicht entfernt werden, oder geringfügige Schäden, die durch falsche Werkzeuge während der Montage verursacht werden, können sich im Laufe des Gebrauchs nach und nach zu Rissen ausweiten und zur Fehlerquelle werden.
Der Schmierzustand ist eine wichtige Garantie für den Betrieb von Lagern. Unter normalen Arbeitsbedingungen kann eine gute Schmierung einen stabilen Ölfilm zwischen dem Wälzkörper und der Laufbahn bilden und so den durch direkten Metallkontakt verursachten Verschleiß und die Hitze reduzieren. Ist jedoch die Schmierung unzureichend, das Fett gealtert oder der Schmierstoff verunreinigt, läuft das Lager unter hoher Reibung. Dies führt nicht nur zu einem Temperaturanstieg und einem Ausfall der Schmierung, sondern auch zu einer Beschädigung der rollenden Teile durch lokale Überhitzung. Daher müssen die Wahl der Schmiermethode, die Anordnung des Schmierzyklus und die Sauberkeit des Schmiermittels im Mittelpunkt stehen.
Auch Nutzungs- und Fahrgewohnheiten sind nicht zu vernachlässigende Faktoren. Häufiges Betätigen der Halbkupplung, längeres Treten der Kupplung, heftiges Schalten und andere Verhaltensweisen beschleunigen den Verschleiß des Ausrücklagers. Unter solch hochfrequenten Start-Stopp- und häufigen Reibungsbedingungen schwankt die Lagerbelastung stark, der Betrieb ist instabil und es kann sehr leicht zu vorzeitiger Alterung kommen. Darüber hinaus wirken sich auch Temperatur, Feuchtigkeit, Staub und korrosive Medien in verschiedenen Fahrumgebungen auf die Lebensdauer des Lagers aus, insbesondere bei Fahrzeugen, die über einen längeren Zeitraum unter rutschigen, staubigen oder hohen Temperaturen arbeiten, was höhere Anforderungen an die Dichtungs- und Schutzfähigkeiten des Lagers stellt.
Auch der Zustand anderer Komponenten des Kupplungssystems beeinflusst den Betriebszustand des Lagers. Wenn die Druckplatte verformt ist, die Gabel abgenutzt ist oder die Feder locker ist, weist das Ausrücklager eine Betriebswinkel- oder Positionsabweichung auf, die zu einem Betrieb mit exzentrischer Last führt. Dieser anormale Betriebszustand erhöht das Risiko einer ungleichmäßigen Krafteinwirkung auf das Lager und verkürzt seine Lebensdauer.
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